Zahnpflege ist extrem wichtig, das weiß heute jedes Kind. Mindestens zweimal täglich solltet ihr eure Beißerchen putzen, damit Karies und Co keine Chance haben und euer Lächeln auch morgen noch strahlend ist. Dass hierfür eine Zahnbürste zum Einsatz kommt, weiß ebenfalls jedes Kind. Allerdings ist Zahnbürste nicht gleich Zahnbürste. Denn es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten. Wir möchten euch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Zahnbürstenmodelle geben und euch ihre Vor- und Nachteile vorstellen.

Die klassische Handzahnbürste

Der Klassiker unter den Zahnbürsten ist die Handzahnbürste. Sie kennt jeder, hat einen typischen Aufbau aus dem dünnen und langen Stil sowie dem Kopf mit den Borsten. Es gibt sie im Handel in vielen verschiedenen Farben und Borstenstärken, mit Schwingkopf, extra langen Borsten und vielem mehr. Vor dem Zähneputzen kommt ein Klecks Zahnpasta auf die Borsten und dann ab damit in den Mund. Ca. 3 Minuten wird dann fleißig auf den Zähnen herumgeschruppt – und genau dies ist auch eines der Probleme der Handzahnbürste. Ist sie nicht mit einer flexiblen Federung ausgestattet, kann schnell mit zu viel Druck geputzt werden. Das schadet dem Zahnschmelz, dem Schutzmantel der Zähne, und dem Zahnfleisch auch.

Der große Vorteil der Handzahnbürste ist natürlich, dass sie extrem günstig ist. Bereits für wenige Euro könnt ihr sie im Handel erwerben. Ist die Zahnbürste dann nicht mehr so neu und hygienisch sowie die Borsten abgenutzt, dann wird halt eine neue Zahnbürste für den Handbetrieb gekauft. Allerdings ist das Putzen eben nicht so gründlich, da die Putzwirkung durch die richtigen Bewegungen erzeugt werden muss.

Elektrische Zahnbürsten

Eine Alternative zur klassischen Handzahnbürste sind die elektrischen Zahnbürsten. Sie hat einen sehr schnell rotierenden Kopf, der mit tausenden Rotationen und Pulsationen in der Minute die Zähne reinigt. Legt ihr euch eine gute elektrische Zahnbürste zu, kommt diese zudem mit allerhand Schnickschnack. Dazu gehören unter anderem der wichtige Drucksensor, damit ihr nicht zu fest zudrückt, und mehr. Zum Beispiel gibt es elektrische Zahnbürsten, die sogar eine App dabei haben. Diese kontrolliert dann im Zusammenspiel mit der Zahnbürste selbst, ob ihr auch jeden Winkel eurer Zähne erfolgreich geputzt habt. Das ist gar nicht schlecht, da nach jahrelanger Putzroutine sich doch mal ein paar Nachlässigkeiten einschleichen können. Denen könnt ihr mit einer elektrischen Zahnbürste dann auf die Schliche kommen. Los geht es preislich bereits bei rund 50 bis 100 Euro. Richtig gute Modelle kosten wie die Oral-B Genius 9000 kosten dann aber auch gerne mal um die 200 Euro. Dafür putzen sie aber auch sehr gut und gründlich.

Schallzahnbürsten

Die Schallzahnbürsten nutzen noch eine andere Technik als die elektrischen Rotationszahnbürsten, die wir euch eben vorgestellt haben. Geputzt wird hierbei, der Name verrät es bereits, mit Schall. Hierbei schwingt der Bürstenkopf je nach Modell mit einer sehr hohen Frequenz (in der Regel zwischen 30.000 und 60.000 mal pro Minute) hin und her. Auf diese Weise werden die Zähne gereinigt – und das sogar noch besonders schonend. Denn es kommt zu weniger Kontakt und damit auch zu weniger Abtragen des Zahnschmelzes. Dafür sind die Modelle aber noch etwas teurer.

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